Pressemitteilung

„Gesellschaft der Ideen“ des BMBF: Gewinnerprojekte suchen starke wissenschaftliche Partnerinnen und Partner

  • Wettbewerb für Soziale Innovationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) startet Matching-Phase
  • 30 prämierte Projekte suchen starke wissenschaftliche Partnerinnen und Partner, um Soziale Innovationen voranzutreiben
  • Die zehn stärksten Projekte werden zusätzlich mit bis zu 200.000 Euro und einer zweijährigen Erprobungsphase gefördert

Berlin, Februar 2021 – Die Gewinnerinnen und Gewinner des Projektes „Gesellschaft der Ideen“, dem deutschlandweiten Wettbewerb für Soziale Innovationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), arbeiten am nächsten Meilenstein ihrer Projekte. Das Ziel der laufenden Konzeptphase ist die Vernetzung und Kooperation mit starken wissenschaftlichen Partnerinnen und Partnern. Denn nur zehn der 30 prämierten Ideen werden im Sommer 2021 in die nächste Runde gewählt. Dort erwartet diese eine weitere Förderung in einer rund zweijährigen Erprobungsphase und mit bis zu 200.000 Euro.

Gesellschaftliche Herausforderungen erfordern Soziale Innovationen …

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie hat sich der Alltag vieler Menschen nachhaltig verändert. Zuvor schon bestehende gesellschaftliche Herausforderungen wie die Digitalisierung, Strukturwandel und die Klimakrise treten noch einmal deutlicher hervor. Um diese konkret zu lösen braucht es mutige und kreative Ideen aus der Mitte der Gesellschaft, die für Wirtschaft, Politik und Wissenschaft wichtige Impulse liefern.

… und Soziale Innovationen brauchen wissenschaftliche Expertise

Der Austausch und die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen bietet den Innovatorinnen und Innovatoren den nötigen Lern- und Experimentierraum für die Weiterentwicklung ihrer Ideen. Die Vernetzung der ausgezeichneten Projekte mit Expertinnen und Experten ist daher ein entscheidender Schritt im Rahmen des Wettbewerbes. Durch die Kooperationen sollen tragfähige Konzepte zur nachhaltigen Umsetzung der Sozialen Innovationen entwickelt werden. „Wir unterstützen die Projekte in dieser wichtigen Matching-Phase und wollen gleichzeitig Wissenschaftlerinnen und Forscher dazu ermutigen, an dem Prozess teilzuhaben und sich aktiv bei den Projekten zu melden,“ sagt Lena Gliem, Leiterin der Projekt-Begleitung bei „Gesellschaft der Ideen“.

Große Bandbreite und gesellschaftliche Relevanz

Schon die Tatsache, dass die 30 prämierten Ideen neben dem BMBF auch direkt von Bürgerinnen und Bürgern bewertet wurden und sich gegen mehr als 1.000 kreative und engagierte Mitbewerbende durchgesetzt haben, spricht für ihre gesellschaftliche Relevanz und ihr enormes Potenzial. „Für wissenschaftliche Partnerinnen und Partner bietet sich die einmalige Chance, an einem innovativen Projekt mitzuwirken, das nicht nur von der Bundesregierung gefördert wird, sondern auch direkt aus einem gesellschaftlichen Bedürfnis heraus entstanden ist“, betont Lena Gliem.

Die drei Hauptkategorien des Wettbewerbs „Jung und Alt“, Stadt und Land“ sowie „Virtuell und Real“ erlauben eine große Bandbreite an Sozialen Innovationen, die von Umweltschutz über Medizin und Lernen bis zu Inklusion und intergenerationalem Austausch reichen. Unter den Ausgezeichneten befinden sich auch eine ganze Reihe von Einzelpersonen, aber auch Vereine, Stiftungen, Unternehmen und Hochschulteams.

Mehr über die 30 ausgezeichneten Sozialen Innovationen und „Gesellschaft der Ideen“ finden Sie hier und unter gesellschaft-der-ideen.de | bmbf.de

Durch einen Button auf der Webseite der „Gesellschaft der Ideen“ können Interessierte nun auch direkt Kontakt zu den Teams aufnehmen und diese unterstützen.

Überblick Gewinnerinnen und Gewinner „Gesellschaft der Ideen“ nach Themenclustern:

Klimaschutz & Umwelt

  • Govshare – Verbesserter Wissenstransfer im kommunalen Klimaschutz
  • Game of Rain - Spielend die Welt verändern
  • Acren –-Transparentes Crowdfunding für den Klimaschutz
  • Energiewende-O-Mat – Übersichtsplattform für Innovationen in der Energiewende
  • Integriertes System für eine Landwirtschaft mit ökologischem Mehrwert
  • Mitnehmgeste – Für Nachhaltigkeit in der Gastronomie

Diversität & Inklusion

  • YourReality – Diskriminierung und Ausgrenzung für Jugendliche verständlich machen
  • SexEd – Sexualaufklärung zur Gewaltprävention
  • Noch nie gesehen. Heute mal anders – mit inklusiven Stadttouren
  • Ama - das generationsübergreifende und interkulturelle Netzwerk
  • POPP! Filterblasen spielerisch zum Platzen bringen
  • Nicht 2 sondern 3 – Hermine und ihr Bruder Theo mit Down-Syndrom

Gesundheit & Medizin

  • PrÄViG - Prävention von Essstörungen durch Yoga
  • Vision Period – Menstruation & Wechseljahre
  • Meine Krebsberatung - Krebsberatungs-App zur flexiblen Unterstützung von Patientinnen, Patienten und Angehörigen
  • Psychisch.fit – Digitale Selbsthilfe
  • RelieVR – Schmerztherapie durch Virtual Reality
  • zusammenHören - Hören für alle Pflegebedürftigen

Begegnung & Austausch

  • ViVerA – Virtuelle Veranstaltungen in der Altenpflege
  • Kiezgeschichten – (digitaler) Spaziergang durch die Nachbarschaft
  • Gut Alaune – Zentrum für kooperativ-nachhaltiges Bauen
  • Hey, Momo hört zu – Zuhörkiosk
  • GeneRobot (Generationstransfer-Robotik)
  • Oldie & Goldie - Verbunden durch gemeinsames Reisen

Lernen & Entdecken

  • Das mobile Datenlabor – partizipatives Experimentieren mit digitalen Daten
  • Das digitale Dorf-Mobil
  • BABSI - Zu Hause essen bei Fremden
  • Vitamin G für junge Familien – Naturerleben auf dem Spielplatz
  • Kulturbuddy – Wir bringen Kunst und Kultur in die Wohnung
  • Credible Messenger – Mentoring für ein straffreies Leben