Teams kennenlernen

Das BMBF hat in der ersten Phase des Wettbewerbs aus über 1.000 eingereichten Ideen 30 mit dem Ideenpreis für Soziale Innovationen ausgezeichnet. Innerhalb von sechs Monaten haben die Teams wissenschaftliche Partnerschaften geschlossen und die Ideen zu Konzepten weiterentwickelt.

Hier finden Sie eine Übersicht über die 30 Gewinnerinnen und Gewinner des Ideenpreises.

Die Konzepte konnten im Juni 2021 von Bürgerinnen und Bürgern online bewertet werden. Neben den Bewertungen einer Fachjury wurden auch die Resultate aus dem Online-Bewertungsverfahren in die Entscheidung des BMBF einbezogen, welche zehn Teams in die zweite Phase des Wettbewerbs kommen.

Am 24. August 2021 wurden die zehn ausgewählten Teams bekanntgegeben. In einer zweijährigen Erprobungsphase sollen diese nun mit bis zu 200.000 Euro weiter gefördert werden und sich auf die Umsetzung in einer Praxisphase vorbereiten.

Die zehn ausgewählten Teams für die Erprobungsphase

Acren

Acren

Transparente Crowdfunding-Plattform für Klimaschutz und nachhaltige Landwirtschaft

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ACREN ist eine Finanzierungsplattform, die regionale Landwirte und Unterstützende direkt und sicher miteinander verbindet.

Mit ACREN entwickeln wir eine Finanzierungsplattform, die regionale Landwirtinnen und Landwirte mit Unterstützenden direkt und sicher verbindet. Erstere können auf der Plattform ausgewählte Umweltschutzmaßnahmen gezielt finanzieren lassen, letztere wählen die Maßnahme und die Landwirtin oder den Landwirt frei nach ihren Wünschen aus. Denn bisher ist oft schwer nachvollziehbar, wofür Gelder eingesetzt werden und ob sie wirklich etwas Positives für den Umweltschutz bewirken. Uns ist es sehr wichtig, dieses Problem zu lösen. ACREN implementiert daher Prüfungsprozesse, die sicher stellen, dass finanzierte Umweltmaßnahmen in dem angegebenen Umfang umgesetzt werden. Damit jedes Angebot einen nachweislich positiven Effekt für die Umwelt liefert und stets fair bleibt, werden die Rahmenbedingungen vorab von Expertinnen und Experten festgelegt. Durch unsere technische Innovation (Blockchain-Technologie) erhalten Unterstützende die Möglichkeit, den gesamten Geldfluss eindeutig und unverfälscht nachzuvollziehen. ACREN ermöglicht so das finanzielle Unterstützen der Zukunft und verknüpft mehrere Vorteile: eine Verbindung zwischen regionalen Landwirtinnen und Landwirten mit Spendenden; einen Abbau der Stigmatisierung von Landwirtinnen und Landwirten; eine zusätzliche Einnahmequelle für kleinbäuerliche Betriebe; einen messbar positiven Effekt für die Umwelt; einen vollständig nachvollziehbaren Prozess. ACREN spricht umweltbewusste Menschen an. Insbesondere Personen, die das Vertrauen in herkömmliche nachhaltige Spenden- und Investmentplattformen verloren haben. Wir erreichen unsere Zielgruppe auf zwei Arten: Erstens werden wir ACREN mit Partnerinnen und Partnern vermarkten. Zweitens bekommen Landwirtinnen und Landwirte einen wirtschaftlichen Anreiz, ihr eigenes Angebot auf der Plattform durch lokale Kooperationen und weitere Marketingaktivitäten zu fördern.

Cedric Lehmann, Felix H. C. Maduakor, Dr. Nikola Markovic

Bochum, Nordrhein-Westfalen


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Credible Messenger

Credible Messenger

Vernetzung jugendlicher Intensivstraftäterinnen und -täter mit geschulten, ehemaligen Strafgefangenen

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Mit dem Mentorenprogramm von „Tatort Zukunft“ werden jugendliche Intensivstraftäterinnen und -Straftäter mit pädagogisch geschulten ehemaligen Strafgefangenen vernetzt, um dauerhafte Wege aus der Kriminalität zu erarbeiten.

Bei unserem Projekt geht es darum, in einer Art Patenschaftsprogramm, ehemalige Strafgefangene und jugendliche Intensivtäterinnen und -täter zusammenzubringen. Dabei steht die bessere Integration in die Gesellschaft anhand von Vorbildern für junge Straftäterinnen und Straftäter im Fokus. Gemeinsam sollen sie Wege aus der Kriminalität erarbeiten. Dabei ist es wichtig, dass die Strafgefangenen ihren "turning point" bereits hinter sich haben und den Willen, künftig ein straffreies Leben zu führen. Sie werden in einem besonderen Verfahren von uns ausgewählt und erhalten durch verschiedene Schulungen und Workshops grundlegende pädagogische Fähigkeiten. Als glaubhafte Mentorinnen und Mentoren sollen die ehemaligen Strafgefangenen den Jugendlichen dabei helfen, ebenfalls ein Leben ohne Straftaten zu führen. Sie sind dazu besonders befähigt, da sie ähnliche lebensweltliche Erfahrungen gemacht haben, mit denen die Jugendlichen sich besser identifizieren können als mit den oft als repressiv wahrgenommenen staatlichen Vertretenden. Ähnliche Projekte gibt es etwa in der Suchthilfe mit großem Erfolg. Wichtig ist, dass die Mentorinnen und Mentoren nicht die Rolle der Sozialen Arbeit übernehmen. Sie ersetzen keine staatlichen Hilfen der Wiedereingliederung. Sie fungieren eher als zusätzliche Unterstützung, da sie einen anderen Zugang zu den jungen Menschen haben. Es geht um gegenseitigen Austausch und gegenseitige Hilfe in einem freizeitlichen Setting. Darüber hinaus ist es wichtig, dass das gesamte Programm von ausgebildeten Fachkräften begleitet, reflektiert und gesteuert wird. Es soll weiterhin nicht um Abschreckung gehen, sondern vielmehr darum, dass ehemalige Gefangenen die Jugendlichen in ihren Lebensumständen dort abholen können, wo sie stehen. Sie können ihre Fragen, Ängste und Sorgen womöglich anders beantworten als Menschen, die selbst nie im Gefängnis waren. Sie sollen die Jugendlichen für bestimmte Themen sensibilisieren und dazu motivieren, künftig nicht mehr delinquent zu werden. Weiterhin ist uns wichtig, dass die Gefangenen, die als Mentorinnen und Mentoren tätig werden, dies nicht ehrenamtlich tun, sondern für ihre Arbeit bezahlt werden. Häufig scheitert die Wiedereingliederung in die Gesellschaft an der Arbeitslosigkeit der ehemaligen Gefangenen und ihren Schwierigkeiten, sich auf dem ersten Arbeitsmarkt zu etablieren. Durch diese bezahlte Stelle sollen sie ihre Selbstwirksamkeit spüren, mögliche Schulden abbezahlen, gegebenenfalls für ihre Familie sorgen und gleichzeitig ihrem Wiedergutmachungsbedürfnis nachkommen können. Dies verringert nachgewiesenermaßen auch die Rückfallquote unter ehemaligen Straftäterinnen und Straftätern. Damit wird die eigentlich als Problem angesehene Gruppe der ehemaligen Strafgefangenen zur Lösung des gesellschaftlichen Problems der Wiedereingliederung.

Julian Knop, Saskia Jaschek, Peter Mercer

Berlin


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Das Datenlabor

Das Datenlabor

Workshops und interaktive Exponate zum richtigen Umgang mit digitalen Daten

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Egal ob jung oder alt, privat oder beruflich – digitale Daten spielen in unserem Leben eine immer größere Rolle. „Das Datenlabor“ ermöglicht partizipatives Experimentieren, um wechselseitige Lernerfahrungen im Umgang mit digitalen Daten zu fördern.

Wir bauen ein mobiles Datenlabor! Eine dialogische Wanderausstellung, die Data Literacy auf Grundlage von wissenschaftlichen Datenkompetenzmodellen vermittelt. Das Labor umfasst niedrigschwellige Aufklärungs- und Bildungsangebote im Workshop-Format sowie interaktive Exponate, die gemeinsam wichtige Teilaspekte der Datenwelt unmittelbar erfahrbar machen. Als Plattform für gemeinsame Experimente ermöglicht das Labor, sich dem Thema Daten und datenbasierten Technologien zu nähern, über partizipative Methoden und den Ideen anderer Teilnehmenden zu interagieren und gemeinsam an der Lösung von konkreten gesellschaftlichen Herausforderungen zu arbeiten. Als mobile Ausstellung schafft das Labor einen temporären Ort, der Datenthemen herunterbricht und begreifbar macht. Ein mobiler Ort für Begegnung und Dialog, um eine wechselseitige Lernerfahrung zwischen Expertinnen und Experten sowie Laiinnen und Laien zu fördern. Ziel dieser Idee ist es, Personen aus unserer Zielgruppe mittels Data Literacy die Angst vor Daten zu nehmen, indem wir sie zum Verstehen und Gestalten befähigen – egal ob sie in der Stadt wohnen oder nicht. Damit leistet unsere Idee einen Beitrag zu gesamtgesellschaftlichen Initiativen und Zielbildern im Datendiskurs wie sie etwa auch im Eckpunktepapier zur Datenstrategie der Deutschen Bundesregierung formuliert sind. Als nächsten Schritt möchten wir einen Prototypen in Form einer ersten Ausstellung mit Workshops und Exponaten entwickeln. Dafür greifen wir zurück auf unsere wertebasierte Vermittlungsarbeit aus dem Museum für Werte: unser Interesse für digitale Kultur, Design- und Data-Thinking und nicht zuletzt unsere wissenschaftliche Expertise zu den Themen Data Literacy und Data Culture. Für eine wissenschaftliche Begleitforschung eignen wir uns besonders aufgrund des wissenschaftlichen Fundaments in Form von Data-Literacy-Kompetenzmodellen. Die darauf aufbauenden Workshops und Methoden können etwa bezüglich ihrer Wirkung auf die Teilnehmenden anhand wissenschaftlicher Lernmodelle evaluiert und angepasst werden. Auch können – im Kontext der Nutzbarkeit-Forschung – Exponate und Installationen hinsichtlich ihrer Interaktionsraten und Nutzbarkeit evaluiert werden. Dabei können Exponate auch gleichzeitig die Rolle von Forschungsinstrumenten einnehmen, wenn sie etwa selbst Daten erfassen, die in eine spätere Auswertung einfließen oder Ergebnisse visualisieren.

Laura Ludwig, Jan Stassen, Bennet Etsiwah

Berlin


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GeneRobot

GeneRobot

Betreutes Wohnen trifft auf moderne Robotik

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Betreutes Wohnen trifft auf moderne Robotik – und bringt Generationen zusammen.

Unser Projekt unterstützt Menschen in betreuten Wohnformaten dabei, mit laufenden technischen Entwicklungen Schritt zu halten. Indem sie diese mitgestalten, kann das Gelernte angewendet werden, um soziale Kontakte, etwa mit jüngeren Familienmitgliedern, aufrecht zu erhalten und so die soziale Teilhabe intergenerational zu fördern. In einem generationsübergreifenden Ansatz sollen Masterstudierende der TH Köln gemeinsamen mit Menschen in betreuten Wohnformaten eine nutzungsspezifische (Software-)Entwicklung für ein robotisches System umsetzen. Dies soll an erster Stelle kommunikative Lösungen beinhalten, um etwa mit der Familie zu (video-)telefonieren, an Termine und die Medikamenteneinnahme zu erinnern und über aktuelle Nachrichten, Veranstaltungen oder das Wetter zu informieren. Das Projekt soll auf Seiten der Studierenden ein Bewusstsein für die Anforderungen der älteren Nutzenden an personenbezogene, serviceorientierte Robotik schaffen. Die Unterstützung durch Service- und Telepräsenzrobotik ist ein relativ neuer Ansatz. Einen Vorteil gegenüber anderen Sprachinteraktionssystemen (etwa virtuellen Assistenten wie Amazons Alexa) bieten Roboter durch ihre physische Präsenz, die zu einer erhöhten Akzeptanz durch Nutzende führt. Roboter wie der humanoide „Pepper“ (Softbank Robotics, Frankreich/Japan) und der „Home Care Robot“ (Medisana, Deutschland) ermöglichen es mittels eines Tablets und einer Sprachsteuerung, mit den Systemen zu interagieren. Bisher werden diese „Companion Robots“ (Roboter-Gefährten) entweder im Haus- oder (Tages-) Pflegebereich eingesetzt. Außerdem wird der Einsatz von Telepräsenz-Robotern in der Pflege von ländlich wohnenden Menschen mit Demenzerkrankungen erforscht, um die Kommunikation nach außen zu ermöglichen. Das Forschungslabor „Future Aging“ der Hochschule Frankfurt betrachtet gemeinsam mit Verbundpartnerinnen und -partnern etwa die Förderung eines selbstbestimmten Lebens von Personen mit multiplen körperlichen Einschränkungen durch den Einsatz robotischer Systeme. Die Nutzung von Companion Robots in betreuten Wohnformaten, gepaart mit der gemeinsamen Entwicklung dieser Systeme von älteren Nutzenden mit jüngeren Studierenden, wurde bisher jedoch noch nicht betrachtet und soll im GeneRobot Projekt umgesetzt werden. Besonders wichtig ist uns bei diesem Projekt, dass Menschen über Generationen hinweg miteinander in Austausch treten, voneinander lernen und einander besser verstehen können. Zudem möchten wir älteren Menschen die Chance geben, durch Technologieverständnis wieder mehr am Leben teilnehmen zu können sowie Studierenden ein praxisnahes Umfeld zu geben, indem sie ihre Projekte endnutzungsrorientiert umsetzen können.

Anja Richert, Caterina Neef, Jan-Niklas Oberlies, Christian Gebel

Köln, Nordrhein-Westfalen


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Krebsberatungs-App

Krebsberatungs-App

Krebsberatungs-App zur flexiblen psychosozialen Unterstützung von Patient*innen und Angehörigen

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Benachteiligte, vor allem im ländlichen Raum lebende Krebspatientinnen und -patienten, sollen mehr Teilhabe an der Gesellschaft und eine verbesserte Lebensqualität erhalten.

 

Krebsberatungs-App zur flexiblen psychosozialen Unterstützung von Patient*innen und Angehörigen

Wir entwickeln eine Krebsberatungs-App für Krebspatientinnen und -patienten sowie Angehörige. Diese App wird unsere Beratung in der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Freiburg ergänzen. Derzeit gibt es für manche Patientinnen und Patienten sowie Angehörige wenig Möglichkeiten, Unterstützung in Anspruch zu nehmen, da sie beispielsweise einen langen Anfahrtsweg haben, im ländlichen Raum wohnen oder starke körperliche Beeinträchtigungen haben. Ein anderes Problem kann sein, dass Patientinnen und Patienten für ihre Behandlung viel Zeit aufwenden, sodass es ihnen zu viel wird, weitere Termine wahrzunehmen. Wir wollen Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und eine App entwickeln, welche es vielen Patientinnen und Patienten ermöglicht, intensive Unterstützung zu bekommen; wann und wo sie möchten und auch, wenn sie auf dem Land wohnen. Die App soll eine Ergänzung zu persönlichen Beratungsterminen sein, da wir diese als unersetzlich sehen. Wir wollen eine App entwickeln, die viele Funktionen verbindet, in belastenden Situationen hilft und unkompliziert Informationen und Kontaktmöglichkeiten bereitstellt. Weiterhin soll die Vernetzung der Patientinnen und Patienten verbessert werden. Auf einem Smartphone ist die App immer dabei und kann bei Bedarf jederzeit genutzt werden. Wir möchten so erreichen, dass Patientinnen und Patienten sowie Angehörige eine bessere Teilhabe an der Gesellschaft haben und ihre Lebensqualität verbessert wird. Bei der Umsetzung ist uns der Einbezug von Betroffenen, Mitarbeitenden, Expertinnen und Experten im Bereich E-Health und App-Entwicklung sowie von wissenschaftlichen Erkenntnissen besonders wichtig.

Natalie Röderer, Dr. Alexander Wünsch

Freiburg, Baden-Württemberg


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Psychisch.fit

Psychisch.fit

Peer-Support für Teilnehmende von psychologischen Online-Kursen

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Die Psychisch.fit App vermittelt einen Peer-Support, der die Teilnahme an einem psychologischen Online-Kurs unterstützend begleitet.

Psychologische Online-Kurse helfen bei psychischen Beschwerden und Störungen und werden häufig genutzt, um die Wartezeit auf einen Therapieplatz zu überbrücken. Besonders hilfreich sind Kurse mit Begleitung, unabhängig davon, wie diese fachlich qualifiziert ist. Unser Ziel für Psychisch.fit ist, dass sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter guter Anleitung gegenseitig begleiten und unterstützen. Im Mittelpunkt steht dabei die wirksame Gestaltung von Peer-Support, weil diese Option schnell verfügbare und wirksame Hilfestellung bieten kann.

Timo Stolz, Christian Zottl, Prof. Dr. Thomas Berger

Berlin


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Gut Alaune

Gut Alaune

Kollektiv-nachhaltig Bauen im Reallabor Gut Alaune e.V

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Unser Ziel ist praktisches Wissen für den Ausbau von Gemeinschaftsprojekten in Stadt und Land zu erzeugen und zu verbreiten.

 

Unsere Gesellschaft wäre nicht so bunt, innovativ, sozial und ökologisch ohne all die gemeinschaftlich getragenen Projekte wie solidarischen Landwirtschaften, Wohnprojekte, Gemeinschaftsunternehmen, offene Werkstätten, Lebensmittelkooperationen und Gemeinschaftsgärten. In dem Projekt Gut Alaune e.V. werden viele dieser Aspekte wie gemeinschaftliches Wohnen, offenen Werkstätten und Gemeinschaftsgarten miteinander verbunden. Und hier zeigen sich für Gemeinschaftsprojekte typische Herausforderungen. Um zu untersuchen wie es gemeinschaftlich getragene Projekte gelingt über typische Herausforderungen hinauszuwachsen machen wir das Gemeinschaftsprojekt Gut Alaune e.V. für zwei Jahre zu einem Experimentierraum. Zusammen mit den größten Dachverbänden gemeinschaftlich getragener Projekte (Transition Town, Global Ecovillage Network, Verbund Offener Werkstätten u.v.m.) und wissenschaftlichen Partnern (Alanus Hochschule, Fachhochschule Potsdam, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung) forschen wir zu den drei Kernherausforderungen Ort, Gemeinschaft und Zusammenarbeiten. Mit Vertreter*innen anderer Projekte veranstalten wir Forschungswerkstätten zu konkreten Herausforderungen in Gemeinschaftsprojekten wie gemeinsamen Bauprojekten, Umgang mit sozialen Hierarchien und Entwicklung von sozialen Bezahlmodellen. Unsere Erfahrungen teilen wir durch das Handbuch “Ausbau von Gemeinschaftsprojekten” und einem Werkstatt-Symposium mit anderen Gemeinschaftsprojekten und Pionieren des Wandels. Auf Grundlage dieser Erfahrungen wollen wir in der nächsten Phase ein Zentrum für kooperativ-nachhaltiges Bauen gründen, mit dem wir bundesweit Gemeinschaftsprojekte unterstützen.

Gerriet Schwen, Dorothea Flämig, Felix Fischer, Alexej Hermann, Melissa Fröhle, Marta Witecka, Nikos Wölfl, Richard Kimberley

Morl/Petersberg bei Halle, Sachsen-Anhalt


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ReliefVR

ReliefVR

Chronische Schmerzen können mit Virtual Reality ohne Medikamente behandelt werden

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Chronische Schmerzen können dank Virtual Reality in der Schmerztherapie ohne Medikamente behandelt werden.

ReliefVR steht für das Ausbrechen aus dem Teufelskreis der chronischen Schmerzen. Gestützt auf moderne Schmerzmodelle werden chronische Schmerzen dort behandelt, wo sie entstehen – im Gehirn. Mit unserer Methode ist es möglich, chronische Schmerzen nichtinvasiv und ohne Medikamente nachhaltig zu beseitigen. Virtual Reality (VR) wird in Deutschland in Krankenhäusern mittlerweile zur Behandlung von akuten Schmerzen eingesetzt. Mit dem ReliefVR soll der Einsatz auch im Bereich chronischer Schmerzen erfolgen und optimiert werden. Chronische Schmerzen im unteren Rücken, stumpfes Trauma, Fibromyalgie, Phantomschmerzen, CRPS und Brandwunden sind hierbei nur einige Krankheitsbilder, die zu unserem Behandlungsspektrum gehören. Wenn ein akuter in einen chronischen Schmerz übergeht, helfen oft die üblichen Schmerzmittel nicht mehr. An dieser Stelle sind neue Ansätze gefragt, die direkt auf diese Defekte einwirken. Virtual Reality gehört zu den zukunftsweisenden und vielversprechenden Methoden, die sich dafür eignen. Mit ReliefVR wollen wir chronischen Schmerzen den Kampf ansagen.

Yevgeniya Nedilko, Ralitza Stoykova

Frankfurt/Main, Hessen


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ViVerA

ViVerA

Digitale, intergenerationale Treffen in Pflegeeinrichtungen durch „Virtual Volunteering“

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Per Konferenzplattform werden digitale intergenerationale Treffen in Pflegeeinrichtungen organisiert.

Das Projekt ViVerA – Virtuelle Veranstaltungen in der Altenpflege – setzt an zentralen Herausforderungen unserer aktuellen Lebenssituation an. Neben dem generellen Personalmangel fehlen Freiwillige in der Altenpflege, die Hauptamtliche entlasten, indem sie Bewohnerinnen und Bewohner beschäftigen und unterstützen. Coronabedingte Kontaktbeschränkungen verstärken diese Problemlage zusätzlich. Auf der anderen Seite sind junge und junggebliebene Menschen aufgrund ihrer Lebensrealität häufig zeitlich und örtlich eingeschränkt, weshalb sich in den letzten Jahren der Trend zum „Virtual Volunteering“ entwickelt hat. Hierbei üben die Freiwilligen ehrenamtliche Tätigkeiten von zu Hause aus. Dieses Potential möchten wir für ehrenamtliche Arbeit im Seniorinnen- und Seniorenkontext nutzen und junge Menschen mit Bewohnerinnen, Bewohnern und Besuchenden von Altenpflegeeinrichtungen digital zusammenbringen. Per Konferenzplattform werden intergenerationale Treffen organisiert. Zunächst geschieht dies in Anknüpfung an bereits bestehende Angebote wie Quizabende. Sobald die Bewohnerinnen und Bewohner mit der Technik vertraut sind, können die Angebote auch unabhängig stattfinden. Die neu gewonnenen Freiwilligen leiten hierbei die ViVerAs und gestalten gemeinsam mit den Bewohnerinnen, Bewohnern und Besuchenden die Angebote. Idealerweise vernetzen sich diese mit anderen Pflegeheimen oder Personen, sodass neue Kontakte geknüpft werden, Freundschaften gepflegt und die ViVerAs pflegeeinrichtungsübergreifend stattfinden. Mit diesem Projekt sollen der intergenerationale Austausch gefördert und gleichzeitig Digitalkompetenzen verbessert werden. Außerdem erhalten junge Menschen so einen Einblick in die Lebenswelt älterer Menschen und profitieren von deren Wissen und Fähigkeiten. Durch den niedrigschwelligen Eintritt ins Ehrenamt werden jüngere Menschen bestenfalls dazu ermutigt, sich weiterführend zu engagieren. Gleichzeitig werden Pflegekräfte durch dieses ergänzende Angebot entlastet.

Devin Kwasniok, Bernd Josef Leisen, Prof. Dr. Vanessa Mertins

Vechta, Niedersachsen


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zusammenHÖREN

zusammenHÖREN

Einfacher Zugang zu Hörhilfen für pflegebedürftige Menschen

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Gutes Hören ist eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme an Aktivitäten oder die Verständigung mit Mitbewohnenden, Angehörigen und Pflegekräften.

Im Jahr 2019 haben sich in einer Projektwerkstatt Expertinnen und Experten aus den Bereichen HNO-Medizin, Hörakustik, Pflege, Krankenkassen und der Selbsthilfe mit dem Thema „Gesundes Hören und Pflegebedürftigkeit“ beschäftigt. Eine wichtige Erkenntnis dabei war, dass für viele pflegebedürftige Menschen mit Hörbeeinträchtigungen der Weg in eine HNO-Praxis oder ins Fachgeschäft für Hörakustik schwer zu bewältigen ist. Zudem gibt es nur selten Pflegeeinrichtungen, in denen regelmäßige Besuche von HNO-Ärztinnen und -ärzten oder von Fachakustikerinnen und -akustikern stattfinden. So kommt es vor, dass die Diagnose von Hörminderungen zu spät oder gar nicht erfolgt. Wenn die Betroffenen ein Hörgerät besitzen, wird dieses oftmals nicht genutzt, etwa weil es falsch eingestellt oder die Handhabung zu schwierig ist, sodass es von den pflegebedürftigen Menschen ohne Hilfe nicht eingesetzt werden kann. Dem Pflegepersonal fehlt es häufig ebenfalls am notwendigen Wissen, um die Betroffenen zu unterstützen. Dabei ist gutes Hören eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme an Aktivitäten oder die Verständigung mit Mitbewohnenden, Angehörigen und Pflegekräften. Wenn jemand schlecht hört, können zudem Folgeerkrankungen wie Demenz oder Depressionen entstehen. Auch die Gefahr von Stürzen nimmt zu. Ziel unserer Idee ist es, dass auch hörbeeinträchtigte und pflegebedürftige Menschen Zugang zu einer optimalen Versorgung mit Hörhilfen erhalten. Dies wird zum einen ihre Lebenszufriedenheit deutlich verbessern, zum anderen aber auch die Kommunikation zwischen Jung und Alt sowie die tägliche Arbeit von Pflegekräften erleichtern. In einem Modellprojekt soll eine optimierte Hörversorgung zunächst in drei Pflegeeinrichtungen in der Region Hannover entwickelt und erprobt werden. Anschließend kann eine Übertragung auf andere Einrichtungen bundesweit erfolgen.

Denise Semke, Frank Kettner-Nikolaus

Hannover, Niedersachsen


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Die Jury von Gesellschaft der Ideen

Lernen Sie unsere hochkarätige Jury kennen:

Prof. Dr. Johanna Mair

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Prof. Dr. Johanna Mair

Professorin für Organisation, Strategie und Führung, Hertie School

Die Forschungsschwerpunkte von Frau Prof. Dr. Mair sind organisatorische und institutionelle Arrangements von ökonomischen und sozialen Entwicklungen. Sie ist u.a. außerordentliches Mitglied des Stanford Center on Philanthropy and Civil Society, Co-Direktorin des Global Innovation for Impact Lab und Senior Research Fellow an der Harvard Kennedy School. Zuvor war sie u.a. Gastwissenschaftlerin an der Harvard Business School und am INSEAD. Sie ist Vorstandsmitglied von diversen Stiftungen und Organisationen und berät Unternehmen, Regierungen sowie Investorinnen und Investoren zu den Auswirkungen von Sozialen Innovationen.

Expertise: Soziale Innovationen, neue Organisationsmodelle und Institutionsformen

Weblink: https://www.hertie-school.org/de/

Profil: https://www.hertie-school.org/de/research/faculty-and-researchers/profile/person/mair


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Dr. Reinhard Millner

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Dr. Reinhard Millner

Bereichsleiter / Senior Researcher am Kompetenzzentrum für Nonprofit-Organisationen und Social Entrepreneurship, WU Wien

Reinhard Millner ist Senior Researcher, Lektor sowie Mitbegründer und Leiter des Social Entrepreneurship Center an der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Rahmen seiner WU Tätigkeit fungiert er auch als akademischer Direktor der NGO Academy, ein Capacity Building Programme für NGOs und Sozialunternehmen in 14 Ländern in Zentral- und Südosteuropa. Außerdem ist er Programmdirektor der MEGA Academy, einem Skalierungsprogramm für sozialunternehmerische Initiativen im Bildungsbereich sowie akademischer Leiter des WU Professional Master in Social Innovation and Management. Er war unter anderem Gastwissenschaftler an der Stockholm School of Economics und Gastdozent an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen sowie am Center for Philanthropy Studies der Universität Basel. Reinhard Millner war zudem Mitglied der GECES-Untergruppe für Social Impact Measurement, einer Expertengruppe der Europäischen Kommission zum Thema Messung des sozioökonomischen Nutzens von Sozialunternehmen. In seiner Forschung beschäftigt er sich u.a. mit sozialem Unternehmertum, Social Impact Bonds und Wirkungsmessung.

Expertise: Social Entrepreneurship, Soziale Innovationen, Social Impact, Impact Investing, Nonprofit-Organisationen

Weblink: https://www.wu.ac.at/sec

Profil:  https://www.linkedin.com/in/reinhardmillner/


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Stephanie Petrick

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Stephanie Petrick

Impact Investing Beraterin und Senior Advisor Impact Investing, Phineo gAG

Stephanie Petrick hat mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Beratung von Investor*innen, Impact Asset Managern und deren Portfoliounternehmen und leitete bis Ende 2020 den Impact Investing Bereich von Phineo. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Identifizierung, Skalierung und Finanzierung von sozialen Innovationen. Zuvor war sie Principal bei der internationalen Strategieberatung L.E.K. Consulting und war für Impact in Motion und Ashoka Deutschland tätig. Stephanie Petrick ist Absolventin der European School of Business in Reutlingen sowie der Reims Management School und hält einen Abschluss in Stiftungsmanagement von der European Business School in Oestrich-Winkel.

Expertise: Impact Investing, Identifizierung, Skalierung und Finanzierung von sozialen Innovationen

Weblink: https://www.phineo.org

Profil: https://www.linkedin.com/in/stephanie-p-3825a348/?trk=public-profile-join-page


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Katrin Elsemann

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Katrin Elsemann

Geschäftsführerin Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland SEND e.V.

Katrin Elsemann ist Entwicklungsökonomin und war in der internationalen Zusammenarbeit tätig, darunter beruflich viele Jahre im südlichen Afrika und in Lateinamerika. Daran anschließend gründete sie zwei Sozialunternehmen. Seit fast 4 Jahren ist sie Geschäftsführerin des Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V. (SEND) und setzt sich dort für die Interessen von Social Entrepreneurs sowie für bessere Rahmenbedingungen für Soziale Innovationen ein.

Expertise: Social Entrepreneurship, Soziale Innovationen

Weblink: https://www.send-ev.de/

Profil: https://www.linkedin.com/in/katrin-elsemann/


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Prof. Dr. Jürgen Howaldt

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Prof. Dr. Jürgen Howaldt

Universitätsprofessor und Direktor der Sozialforschungsstelle Dortmund

Jürgen Howaldt ist Professor an der neu gegründeten Fakultät Sozialwissenschaften der TU Dortmund und Direktor der Sozialforschungsstelle Dortmund. Er ist ein international anerkannter Wissenschaftler im Bereich der Innovations- und Arbeitsforschung und Vorsitzender der European School of Social Innovation. In seiner Forschung beschäftigt sich Jürgen Howaldt mit den Auswirkungen der Technik auf die Gesellschaft sowie den Möglichkeiten zur Gestaltung des soziotechnischen Wandels. Dabei gewinnt das Thema „Digitalisierung und künstliche Intelligenz“ insbesondere in der Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung.

Expertise: Soziale Innovationsforschung sowie arbeits- und organisationsbezogenen Forschung.
    
    
Weblink: http://www.sfs.tu-dortmund.de/cms/de/Aktuelles/index.html

Profil: http://www.sfs.tu-dortmund.de/cms/de/DieSFS/MitarbeiterInnen/howaldt


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Ute Mercker

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Ute Mercker

Prokuristin / Investment Director, IBB Ventures, dem Venture Capital Fonds des Landes Berlin

Ute Mercker ist Venture Capital Managerin und seit 1997 für das Healthcare Portfolio von IBB Ventures verantwortlich. Besonders die Finanzierung von Spin-offs aus Universitäten oder Forschungsinstituten sind seit langem ein wichtiger Teil ihrer Investitionstätigkeit. So begleitete sie von Anfang an die Beteiligungen an Unternehmen wie Jerini, Scienion und Scopis, die alle erfolgreich einen Exit u.a. an Shire oder Stryker realisieren konnten.  In den letzten Jahren sind digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) wie die Produkte der Unternehmen Selfapy oder Newsenselab im Focus ihrer Tätigkeit.  Sie vertritt die Interessen von IBB Ventures in den Beiräten der Omeicos GmbH, der Eternygen GmbH und der Newsenselab GmbH sowie der Selfapy GmbH. Gemeinsam mit den Gründerinnen und Gründern bzw. dem Management diskutiert und entwickelt sie strategische und finanzielle Optionen für das Unternehmenswachstum.

Expertise: Venture Capital, Healthcare; digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), Innovationsfinanzierung

Weblink: https://www.ibbventures.de/

Profil: https://www.ibbventures.de/de/person/ute-mercker


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Philipp von der Wippel

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Philipp von der Wippel

Gründer und Leiter ProjectTogether gGmbH

Philipp von der Wippel ist Mitgründer und Geschäftsführer von ProjectTogether. Nach seinem Abitur in München arbeitete er für die BMW Foundation Herbert Quandt und für die G20-Taskforce des Bundesministeriums der Finanzen in Berlin. Er hat Philosophie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaft an der Universität Oxford studiert.

Expertise: Stadt/Land, virtuell/real, Sozialunternehmen, Social Entrepreneurship, Umsetzung von Zukunftstrends

Weblink: https://projecttogether.org/

Profil: https://de.linkedin.com/in/philippvonderwippel


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Agata Werner

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Agata Werner

Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Agata Werner studierte Politik- und Verwaltungswissenschaften mit einem regionalen Fokus auf Osteuropa. Seit 2013 hat sie für die Gemeinnützige Hertie-Stiftung unterschiedliche Projekte entwickelt. Sie war bis 2019 Projektleiterin des Deutschen Integrationspreises, den sie maßgeblich aufgebaut hat. Die Grundidee, über Crowdfunding gesellschaftliche Initiativen zu etablieren und zu skalieren, hat sie zu „MITWIRKEN – dem neuen Hertie-Programm für gelebte Demokratie“ mit weiterentwickelt. Aktuell unterstützt sie im Rahmen von „Jugend entscheidet“ Kommunen dabei, Jugendbeteiligung zu erproben.

Expertise: Stadt/Land, Jugendbeteiligung, gesellschaftliche Innovationen

Weblink: Persönlicher Beitrag zum Deutschen Integrationspreis/ www.jetzt-mitwirken.de / www.jugendentscheidet.de

Profil:  www.xing.com/profile/Agata_Werner


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Dr. Gorgi Krlev

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Dr. Gorgi Krlev

Forschungsstelle Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen (CSI) Max-Weber Institut für Soziologie, Universität Heidelberg

Dr. Krlevs Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Organisations- und Institutionentheorie, Entrepreneurship und Innovation. Am Centre for Social Investment (CSI) hat er an einer Reihe von Projekten zu Sozialunternehmen und sozialen Innovationen gearbeitet. Im Rahmen seiner Promotion an der Universität Oxford hat er theoretisch und empirisch an der Weiterentwicklung sozialer Wirkungsmessung geforscht. Seine Arbeit umfasste die Untersuchung der Wirkung eines Verhaltenstrainings an Schulen, einer politischen Webplattform und von gemeinschaftsorientierten Wohnformen.

Expertise: Soziale Innovation, Social Entrepreneurship und Investment, Wirkungsmessung

Weblink: https://www.soz.uni-heidelberg.de/dr-gorgi-krlev-2/

Profil: https://www.linkedin.com/in/gorgikrlev/


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Wie funktioniert’s?

In folgenden Schritten können Sie Ihre Idee, die unser Miteinander verändern soll, zu einer Sozialen Innovation entwickeln.

Vorphase: Idee einreichen

Beschreiben Sie Ihre Idee – auf zwei Seiten oder in zwei Minuten! Was wollen Sie verändern? Welches gesellschaftliche Problem kann Ihre Idee lösen? Zeigen Sie, welche Zielgruppe Ihre Idee erreicht, dass und wie Ihre Idee das gesellschaftliche Miteinander verändern kann und was Ihre Idee von bisherigen Ansätzen unterscheidet.

Phase I: Idee konzipieren

Ihr Einfall konnte überzeugen? Dann unterstützen wir Sie finanziell und beratend, Ihre Idee weiterzuentwickeln. In sechs Monaten entwickeln Sie ein Konzept, wie ihr Vorschlag erprobt werden kann.

Phase II: Idee erproben

Testen Sie Ihre Idee in einem Lern- und Experimentierraum – in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wissenschaft! Sie haben zwei Jahre Zeit, mit der Unterstützung von Coaches und finanzieller Förderung Ihr Konzept für die Praxis fit zu machen.

Phase III: Idee umsetzen

Von der Theorie zur Praxis – nach erfolgreicher Erprobung und mittels weiterer Förderung sollen die vielversprechendsten Ideen umgesetzt werden. Wie das genau erfolgt, wird noch bekanntgegeben.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sucht gemeinsam mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren aus der Mitte der Gesellschaft nach neuen Impulsen für unser Miteinander.